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Wissenswertes über (Glenn's) Senf

Senf der gesunde Scharfmacher

Schon gewusst?

Die erste Senffabrik Deutschlands wurde im Jahr 1726 in Düsseldorf gegründet.

Ist Senf gesund? Ja! Und wie.

Unter Medizinern ist inzwischen unbestritten, dass Senf gesund ist und gleich mehrfach gesundheitsfördernd wirkt. Medizinischen Studien zufolge wirken die im Senf enthaltene Senföle antibakteriell und hemmen das Wachstum von verschiedenen Bakterien, Viren und Pilzen. Senf kann also auch als eine Art pflanzliches Antibiotikum angesehen werden und dies im Gegensatz zu Arzneimitteln ganz ohne Beeinträchtigungen von Magen und Darmflora.

Überdies regt Senf regt auch den Appetit an und fördert die Verdauung, da die Senföle die Produktion von Verdauungssäften wie Speichel, Magen- und Gallensaft aktivieren. Dadurch können fettreiche Lebensmittel besser verdaut werden.

Die Volksheilkunde kennt noch viele weitere, erprobte Anwendungsmöglichkeiten von Senf. Dazu zählen auch äußerliche Anwendungen wie Senfbäder, Fußbäder und Senfwickel, die die Durchblutung fördern und einen wärmenden Effekt haben.

Im Mittelalter war die heilende Wirkung von Senfes derart anerkannt, dass er in Apotheken verkauft wurde.

Schon gewußt?

Das älteste überlieferte Senfrezept beschrieb der römische Schriftsteller Lucius Columella im 1. Jhd. n. Chr.

Wer hat den Speisesenf erfunden?

Der Speisesenf ist keineswegs eine neumodische Kreation, sondern wurde von den alten Römern erfunden. Eines der ältesten Senfrezepte wurde von Palladius überliefert. Zu den Zutaten zählen Senfsamen, Honig,
Olivenöl und vergorener Most.

Schon gewusst?

Senf sollte eher kühl und dunkel aufbewahrt werden, da Licht und Wärme die Farbe und den Geschmack beeinträchtigen. Je höher die Temperatur, desto schneller werden die Senföle abgebaut und der Senf verliert sein frisches und scharfes Aroma

Was macht den Senf so scharf?

Der Scharfmacher im Senf ist das Enzym Myrosinase. Das Senfkorn selbst ist nicht scharf. Es entwickelt erst zerstoßen oder gemahlen und mit Flüssigkeit vermischt seinen Schärfegrad. Je höher der Anteil von braunen Senfkörnern zu gelben Senfkörnern, um so schärfer wird der Senf.

Schon gewußt?

In manchen Regionen wird noch die ältere Bezeichnung Mostrich oder Mostert für Senf verwendet.

Senf macht dumm… Wer sagt denn so was?

NEIN. Diese Aussage beruht auf einer Fehlinformation. Es ist eher das Gegenteil der Fall. Senf ist sehr gesund, wie schon beschrieben.

Senf, die sogenannte Darmbürste.

Senf wird auch als „Darmbürste“ bezeichnet, da er sehr gut die Darmreinigung unterstützen kann. So kann man beispielsweise ein- bis zweimal jährlich eine Kur mit Senfkörnern durchführen. Dazu nimmt
man drei Monate lang täglich 1 TL Senfkörner (bio) vor jeder Mahlzeit unzerkaut mit viel Wasser zu sich. Die Körner quellen nun im Darm auf, nehmen Schadstoffe auf und leiten diese auf dem Weg durch den Darm aus. Schon Pfarrer Kneipp soll diese Kur empfohlen haben.

Schon gewußt?

Die Bezeichnung Senf stammt vom lateinischen Wort Sinapi ab.

Inhaltsstoffe

Senfkörner sind klein und unscheinbar und doch steckt in ihnen jede Menge Power. Senfsamen bestehen zu etwa 20-36 Prozent aus Senföl mit nussigem Aroma sowie 28 Prozent Eiweiß und ca. 30% Kohlehydrate.
Das Eiweiß im gemahlenem Senf ist sehr quellfähig und kann bis zur vierfachen Menge Wasser binden.

Schon gewußt?

Mehr als ein Kilo Senf pro Jahr essen wir Deutschen inzwischen. Ein Klassiker und zugleich die beliebteste Sorte ist mittelscharfer Senf, für den hauptsächlich weiße und braune Senfkörner verwendet werden.

Botanik

Senf gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (lat. Brassicaceae) also zur Kohlgattung.
Für die Senfherstellung sind drei Senfarten wichtig:
Brassica alba; auch gelber Senf genannt
Brassica juncea; brauner Senf
Brassica nigra; schwarzer Senf

Schon gewusst?

Wer überall seinen
Senf dazugibt,
kommt schnell
in den Verdacht,
ein Würstchen
zu sein.